Fragen und Antworten
Die Fragen, die vor einem Domainkauf regelmäßig kommen, mit klaren Antworten. Was verbindlich gilt, steht in den AGB; der Weg vom Kauf bis zur Umtragung steht ausführlich unter Ablauf und Zahlung.
Was wird hier verkauft?
Domains aus eigenen Projekten. Verkauft wird die Domain selbst, also der Wechsel des Domaininhabers bei der zuständigen Vergabestelle. Jede Domain existiert genau einmal und wird nur einmal verkauft.
Ist eine Website enthalten?
Nein. Nicht enthalten sind Website, Inhalte, Hosting, Webspace, E-Mail-Postfächer und Datenbestände. Wo unter einer Domain früher etwas lief, ist es abgeschaltet und nicht Teil des Kaufs.
Wer kann kaufen?
Unternehmen, Freiberufler, juristische Personen des öffentlichen Rechts. An Verbraucher wird nicht verkauft. Im Bestellabschluss wird die Firma erfasst und die Unternehmereigenschaft ausdrücklich erklärt.
Warum stehen überall Nettopreise?
Weil sich das Angebot an Unternehmen richtet und für die der Nettopreis der Preis ist, der zählt. Zur Rechnung kommt die gesetzliche Umsatzsteuer hinzu.
Sind die Preise verhandelbar?
Nein. Der ausgewiesene Preis gilt. Das erspart beiden Seiten die Runde, die bei Domainbörsen üblich ist und in der Regel Wochen kostet.
Wie läuft der Kauf ab?
Bestellung im Shop, Eingangsbestätigung per E-Mail, Zahlung per Überweisung, danach Bereitstellung des Auth-Codes. Mit diesem Code wird die Domain beim eigenen Registrar übernommen.
Wie lange dauert die Übertragung?
Im Regelfall wenige Werktage. Die Dauer richtet sich nach den Abläufen der beteiligten Registrare und der Vergabestelle und liegt damit nicht in der Hand des Verkäufers. Eine feste Dauer wird deshalb nicht zugesichert.
Was ist ein Auth-Code?
Ein Kennwort, das zu einer Domain gehört und den Umzug zu einem anderen Registrar freigibt. Wer den Code hat, kann die Domain übernehmen; deshalb wird er erst nach Zahlungseingang herausgegeben.
Was ist beim eigenen Registrar zu tun?
Dort wird ein Umzugsauftrag für die Domain gestellt und der Auth-Code eingegeben. Wer noch keinen Registrar hat, legt vorher ein Konto an. Ohne diesen Schritt kann die Übertragung nicht abgeschlossen werden.
Fallen nach dem Kauf laufende Kosten an?
Ja, aber nicht hier. Eine Domain kostet beim Registrar eine jährliche Gebühr. Mit dem Inhaberwechsel geht diese Verpflichtung über, die Höhe richtet sich nach dem gewählten Registrar und der Endung.
Woher stammen die Altersangaben?
Aus öffentlich zugänglichen Quellen: dem ersten Eintrag im Internet Archive und, wo die Vergabestelle es herausgibt, dem Registrierungsdatum. Wo kein Beleg vorliegt, steht das Jahr, seit dem die Domain im Bestand ist. Die Angaben sind Anhaltspunkte, keine zugesicherte Eigenschaft.
Bringt ein hohes Alter Vorteile bei Suchmaschinen?
Nicht unmittelbar. Google hat mehrfach klargestellt, dass das reine Registrierungsdatum kein Rankingfaktor ist. Was zählt, sind Verweise und Vertrauen, die eine Domain über die Jahre gesammelt hat, und die verschwinden nicht mit dem Inhaberwechsel. Eine Zusicherung zu Platzierungen ist damit ausdrücklich nicht verbunden.
Warum gibt es kein Widerrufsrecht?
Das gesetzliche Widerrufsrecht im Fernabsatz steht Verbrauchern zu. Verträge kommen hier ausschließlich mit Unternehmen zustande, deshalb greift es nicht.
Lässt sich eine Domain reservieren?
Nein. Gesichert ist eine Domain erst mit dem Vertragsschluss. Wer sie will, bestellt sie.
Warum sind manche Domains als Paket zusammengefasst?
Weil sie zusammengehören: dieselbe Marke in mehreren Schreibweisen oder Endungen. Einzeln gekauft öffnet das Feld für andere; zusammen ist der Preis günstiger als die Summe der Einzelpreise.
Wie kommt die Rechnung?
Per E-Mail an die im Bestellvorgang angegebene Adresse, mit ausgewiesener Umsatzsteuer.
Eine Frage ist nicht dabei
Fragen zu einer bestimmten Domain, zum Ablauf oder zur Rechnungsstellung gehen über das Kontaktformular. Antwort kommt in der Regel am selben oder am nächsten Werktag.